Pressebericht vom 08.02.2017: Besuch beim VHKA

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Bericht aus dem Gießener Anzeiger vom 08. Februar 2017:

ALLENDORF/LDA.  (ju).  Der von den Freien Wählern unterstützte Bürgermeisterkandidat Thomas Benz, folgte jüngst einer Informationseinladung des Vereins für Häusliche Kranken-und  Altenpflege in Allendorf/Lda. (VHKA). Der Vorsitzende des Vereins Ernst-Jürgen Bernbeck, und die Pflegedienstleiterin Stephanie Klöters-Hamel sowie die jüngste Kraft Erika Leinweber, begrüßten die Anwesenden und stellten das Personal vor. In einer kurzen Zusammenfassung erklärten beide die Aufgaben des Vereins für Häusliche Kranken-und Altenpflege vom Leistungsangebot bis hin zum Leitbild des Vereins reichten dabei die Informationen. Thomas Benz zeigte sich dabei sehr interessiert, denn für ihn stehe der Verein ganz oben auf seiner Agenda. Besonders im Anbetracht auf den Wandel, kommt einem solchen Pflegeverein besondere Bedeutung zu. Es sei ihm deshalb ein großes Anliegen, in der Kernstadt wieder einen Seniorenbeirat zu installieren. Genauso wichtig dürfte in Zukunft auch der Bau eines Alten-und Pflegeheims sein, dass Allendorf sicher dringend brauche. Jede Unterstützung komme da genau richtig. Besonders die momentane Entwicklung verfolge er mit Entsetzen. Ein gekündigter Vertrag aus der Vergangenheit, scheint nun zum Zankapfel zwischen der Verwaltung und dem Verein VHKA zu werden. Vielleicht aber könnte es sich hier auch um persönliche Differenzen handeln und die haben da gar nichts zu suchen, so Benz. Der alte Vertrag sicherte dem VHKA ein Kostenausgleich zu, wenn ein Defizit entstanden ist. Gleichzeitig verpflichtet sich die Stadt, dem Verein alle benötigten Räumlichkeiten kostenlos zu Verfügung zu stellen. Der Verein selbst erwirtschaftete zunächst  aber nur Überschüsse aus denen er Rücklagen bildete. Als die Rücklagen enorm anstiegen, habe man beschlossen, freiwillig Miete für die genutzten Räumlichkeiten zu zahlen, denn man befürchtete damals die Aberkennung der Gemeinnützlichkeit. Der Verein habe jetzt aus finanziellen Gründen die Mietzahlungen eingestellt. Der Mietvertrag vom 29. Oktober, 2011 ist damit gekündigt und nicht wie von der Verwaltung beansprucht, der Mietvertrag vom 17.juni, 2006 Die Verwaltung möchte nun einen neuen Miet- und Nutzungsvertag installieren. Der Verein VHKA jedoch bezieht sich weiter auf den ungekündigten Mietvertrag vom 21.November, 1986 der am 1. Januar, 1987 in Kraft getreten ist. Hierin ist die Einrichtung und der Betrieb einer Häuslichen Kranken-und Altenpflege in Paragraph 1 Absatz 4 geregelt, geeignete Geschäfts-und Lagerräume sind von der Stadt kostenfrei zur Verfügung zu stellen. An diesen Vertrag hält sich der Verein. Die in den vergangenen Jahren aufgelaufenen schlechten Jahresergebnisse wurden mit den Rücklagen weitgehend abgedeckt. Immerhin beschäftigt der Pflegeverein im Augenblick 10 ausgebildete Pflegekräfte. Die haben jetzt ein Problem, denn keiner weiß wie es weitergehen wird. Für den Bürgermeisterkandidaten Thomas Benz, ist es wenig sinnvoll sich jetzt mit Formsachen ob die Kündigung per Einschreiben oder via Hand zu Hand-Zustellung eingegangen ist. Hier sollten sich alle Gremien zusammensetzen und eine Zielführende Lösung erarbeiten, damit unsere älteren Mitbürger sich auf eine sichere Betreuung auch in Zukunft verlassen können. Letztlich sind sie genau wie die Arbeitnehmer und die 478 Vereinsmitglieder die Leidtragenden. Er könne hier nur an den gesunden Menschenverstand appellieren damit eine Lösung für beide Seiten annehmbar gefunden werden kann. Wenig hilfreich sind da Äußerungen der Verwaltung wie „zur gegebenen Zeit“. Soweit der Vorsitzende Bernbeck informiert ist, habe die Stadt beim Städte und Gemeindebund schon rechtliche Hilfe angefordert und eine Antwort bereits erhalten. Bekannt ist darüber noch nichts. Nach mehr als einer Stunde trennte man sich in der Hoffnung hier schnellstmöglich eine Lösung zu finden.

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