Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

bei der „Interkommunalen Zusammenarbeit“ handelt es sich nicht nur um ein beflügeltes Wort, sondern um einen Prozess, der den Willen der Bevölkerung und der aktiv Beteiligten voraussetzt und durch ein gemeinsames Zusammenwirken aller, Synergieeffekte freisetzt und Kosteneinsparungen möglich macht oder ein gemeinsames Ziel erreichen soll.

Diese Zusammenarbeit ist mit Nachbarkommunen, mit mehreren Städten und Gemeinden oder in einem Interessenverband möglich und wird durch unsere Stadt bereits in vielfältiger Weise praktiziert.

In größerem Verbund wird dies von unserer Stadt, z. B. im Wasserverband Lumdatal, der Energiegesellschaft Lumdatal, bei der Erfüllung von Aufgaben nach dem Hessischen Brand- und Katastrophenschutz im Bereich der Beschaffung, bei der Erstellung eines gemeinsamen Flächennutzungsplanes für die Errichtung von Windkraftanlagen und einigem mehr, wahrgenommen.

Mit der Nachbarkommune Rabenau wird IKZ u. a. mit einer gemeinsamen Forstbewirtschaftung, einem gemeinsamen Beschaffungswesen und ab 2017 mit einer gemeinsamen Kasse betrieben.

Die Freien Wähler sind davon überzeugt, dass es in diesem Bereich noch viele Möglichkeiten geben kann in denen IKZ möglich ist. Inwieweit diese dann letztendlich sinnvoll erscheint, muss man sorgfältig abwägen.

Wir möchten, dass die Bereiche Standesamt, Ordnungsamt/Vollstreckungswesen, Personalabteilung, Bauamt, Brand- und Katastrophenschutz, Regionalmarketing und Tourismus, gemeinsamer Fuhrpark, Friedhofswesen, Gewerbegebiete, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung kurz- bis mittelfristig auf den Prüfstand kommen und mögliche Wege gemeinsam gegangen werden.

Die Freien Wähler werden sich dafür einsetzen, dass nach der Kommunalwahl wieder ein runder Tisch mit den politisch Verantwortlichen beider Kommunen zwecks Erarbeitung von Vorschlägen zur IKZ ins Leben gerufen wird. Inwieweit sich dies einmal zu einem Zusammenwachsen beider Gemeinden entwickeln kann, entscheiden dann letztendlich die Bürgerinnen und Bürger.

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