Finanzlage/Demografischer Wandel

Um uns den Herausforderungen der Zukunft mit seinem demographischen Wandel und der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung stellen zu können, müssen die Verantwortlichen als auch Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, in einem ständigen Prozess abwägen, was wir uns noch leisten können und leisten wollen. Mit einem Durchschnittsalter von 47,3 Jahren und einem geschätzten Bevölkerungsrückgang von 7 % bis zum Jahr 2030, steht heute schon fest, dass sich die fixen Kosten unserer Stadt mittel- bis langfristig auf weniger Einwohner verteilen und durch das zunehmende Alter und einem Rückgang bei den erwerbstätigen Einwohnern, sich u. a. auch der Einkommenssteueranteil als unsere wichtigste Einnahmeart verringern wird.

Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass der ländliche Raum derzeit noch nicht die Berücksichtigung und Finanzausstattung wie in den Mittel- und Oberzentren findet, werden wir auch weiterhin für Chancengleichheit kämpfen müssen.

Zum Kommunalen Investitionsprogramm (wir berichteten in unserer Ausgabe November 2015) bleibt festzustellen, dass wir hier mit einem Förderbetrag von knapp 400.000,00 € mit einer 80 bis 90prozentigen Zuschussgewährung des Landes und Bundes sicherlich dringende Aufgaben finanzieren können. Aber auch hier wird deutlich, dass wir gegenüber anderen Kommunen in der Verteilung deutlich benachteiligt sind.

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